Start zum SoSe 26: Änderungen rund um STiNE und die STiNE-Anmeldungen
Hintergründe und Zielsetzung des Änderungsprozesses
Von Juni bis November 2025 hat sich eine Arbeitsgruppe mit den Abläufen und Prozessen rund um die STiNE-Anmeldungen und mit den organisatorischen Aspekten des Vorlesungsbeginns beschäftigt.
Die Arbeitsgruppe bestand aus Mitgliedern der Qualitätszirkel des Fachbereichs Kulturwissenschaften - also aus Lehrenden, Studierenden und Studienbüro-Mitarbeitenden.
Beauftragt wurde die Arbeitsgruppe vom Fachbereichsrat der Kulturwissenschaften. Unter breiter Beteiligung sollte sich angeschaut werden, welche der teilweise schon seit 2012 etablierten Prozesse unter heutigen Gesichtspunkten noch passen und welche verbessert werden könnten.
Zielsetzung war:
- mehr Ruhe und Verbindlichkeit in den Vorlesungsstart zu bringen.
- den Studierenden die Pflege ihrer STiNE-Anmeldungen im laufenden Semester zu erleichtern.
- Prozesse zu verschlanken und damit Lehrende, Studierende und Studienbüro zu entlasten.
Ergebnis sind die im Folgenden aufgeführten Änderungen.
Erste STiNE-Anmeldephase: "Direktakzept"
- Die Dauer der ersten STiNE-Anmeldephase bleibt unverändert und entspricht der uniweit geltenden Anmeldephase.
- Auch das Anmelde-Verfahren für teilnahmebegrenzte Veranstaltungen bleibt gleich. Dieses können Sie weiterhin gerne im Anmelde-Leitfaden des Fachbereichs nachlesen.
- Die Funktionsweise der Platzvergabe in nicht teilnahmebegrenzten Veranstaltungen wird auf "Direktakzept" umgestellt. Das bedeutet: STiNE setzt alle Anmeldungen sofort auf "akzeptiert".
Damit können die Studierenden ihre Anmeldungen in ihrem STiNE-Konto während der laufenden Anmeldephase wesentlich besser nachvollziehen.
Außerdem wird dadurch ein typischer Anmelde-Fehler, nämlich die mehrfache Modulbausteinbelegung mit automatischer Ablehnung der überzähligen Veranstaltungen am Ende der ersten Anmeldephase, verhindert.
Für die Lehrenden gibt das Direktakzept mehr Sicherheit in Bezug auf die zu erwartenden Teilnehmenden.
[Zusatzinfo: Bisher blieben alle Anmeldungen in der ersten Anmeldephase bis zum Ende derselben schwebend. Einige Institute des Fachbereichs kennen den neuen Modus aber schon, da er dort als Pilotprojekt schon ein paar Semester lang erfolgreich erprobt wurde. Ab SoSe 26 folgen also nun auch die restlichen Institute.] - Achtung: Aus technischen Gründen wird die erste Anmeldephase am Fachbereich Kulturwissenschaften in STiNE jetzt als "Nachmeldephase Direktakzept" bezeichnet. Es gilt dafür aber der Anmelde-Zeitraum der ersten Anmeldephase - die eigentliche Nachmeldephase nutzt der Fachbereich Kulturwissenschaften weiterhin nicht!
Ummelde- und Korrekturphase: Verkürzung
- Die Ummelde- und Korrekturphase verkürzt sich auf 14 Tage (vorher: 19 Tage) und endet nun immer sonntags um 16 Uhr.
- Die Phase ist damit immer noch drei Tage länger als die uniweit geltende Ummelde- und Korrekturphase.
Damit ist gewährleistet, dass in der Regel jede Veranstaltung zweimal stattgefunden hat, bevor Studierende eine endgültige Entscheidung über Umfang und Zuordnung der Teilnahme oder auch gegen die Teilnahme treffen müssen. - Achtung: Die Möglichkeit der STiNE-Nachmeldung zu Veranstaltungen bis zum Ende der zweiten Vorlesungswoche ändert nichts an den Regelungen zur Anwesenheitspflicht in den betroffenen Veranstaltungen ab dem ersten Veranstaltungstermin (max. 15% Fehlzeit = i.d.R zwei Veranstaltungstermine)!
- Zum Ausgleich der Kürzung der Ummelde- und Korrekturphase führt der Fachbereich die Möglichkeit der Nach- oder Ummeldung über ein Einzelfall-Formular ein. Mehr Infos hierzu finden Sie weiter unten.
Abmeldephase: Wegfall
- Die zusätzliche Abmeldephase am Fachbereich Kulturwissenschaften fällt ganz weg (bisher: zwei Wochen im Anschluss an die Ummelde- und Korrekturphase).
- Studierende nehmen ihre Abmeldungen bitte unbedingt bis zum Ende der Ummelde- und Korrekturphase selber in STiNE vor!
- Zum Ausgleich des Wegfalls der Abmeldephase führt der Fachbereich die Funktion "Inaktiv-Setzen" ein. Das kennen Studierende vielleicht schon, falls sie auch noch an einem anderen Fachbereich der UHH studieren. Mehr Infos hierzu siehe unten.
Nachträgliche "Abmeldung": Inaktiv-Setzung durch die Lehrenden
- Studierende nehmen ihre Abmeldungen in der Regel selber während der Ummelde- und Korrekturphase vor. Sie melden sich damit von der Veranstaltung inklusive Prüfung ab.
- Sollten Studierende im Einzelfall nach dem Ende der Ummelde- und Korrekturphase eine einmal angemeldete Veranstaltung doch abbrechen müssen, bietet der Fachbereich hierfür die bisher nicht genutzte Funktion des Inaktiv-Setzens durch die jeweilige Lehrperson an.
- Studierende können die jeweiligen Lehrenden darum bitten, sie in der STiNE-Teilnahmeliste auf inaktiv zu setzen. Damit werden sie von der Prüfung abgemeldet und erhalten in der Veranstaltung keine Leistungspunkte. Näheres hierzu erläutert der Leitfaden zur Anmeldung (PDF) bzw. der FAQ-Bereich.
- Lehrende können Studierende auch von sich aus auf inaktiv setzen, wenn zum Beispiel die Anwesenheitspflicht nicht eingehalten wurde oder Studienleistungen nicht erbracht wurden. Näheres hierzu erläutert die Handreichung für Lehrende.
- Für das Inaktiv-Setzen - egal, ob von Studierenden oder Lehrenden initiiert - gelten Fristen.
Diese Fristen werden in der Regel vom Institut/Seminar festgelegt und von der Lehrperson im ersten Sitzungstermin bekannt gegeben.
Dabei gilt: Der Fachbereich Kulturwissenschaften gibt als spätestes Fristende für die Inaktiv-Setzung jeweils das Ende der vorletzten Vorlesungs-Woche vor.
Eventuell endet die tatsächliche Frist an Ihrem Institut/Seminar aber früher. Informieren Sie sich ggf. aktiv über die an Ihrem Institut/Seminar geltende Regelung oder Empfehlung.
Nachträgliche An- oder Ummeldung: Sonderfall-Formular
- Sollten Studierende im Sonderfall nach dem Ende der Ummelde- und Korrekturphase für eine Veranstaltung eine Nachmeldung benötigen oder Änderungen an ihrer bisherigen Anmeldung (Leistungspunkt- Zahl und/oder Zuordnung -> Ummeldung) vornehmen müssen, können sie das via Formular im Studienbüro veranlassen.
- Das Sonderfall-Formular ersetzt nicht die Verpflichtung zur Nutzung der STiNE-Anmeldephasen! Darum muss jedes Änderungs-Anliegen auf dem Formular von den Studierenden mit einer kurzen Begründung versehen werden.
- Die jeweilige Lehrperson muss sich außerdem via Unterschrift auf dem Formular mit der Nach- oder Ummeldung einverstanden erklären. Ohne Einverständnis wird das Studienbüro keine nachträglichen Änderungen an STiNE-Anmeldungen vornehmen.
- Wichtig: Es sind nur Nach- und Ummeldungen möglich, die von der jeweiligen Prüfungsordnung, den jeweiligen Fachspezifischen Bestimmungen und dem in jedem Semester vom Fachbereichsrat verbindlich verabschiedeten Lehrprogramm abgedeckt sind!
Nicht möglich wäre zum Beispiel:- Anmeldung eines Seminars auf einem Modulbaustein, der ein Hauptseminar erfordert
- Anmeldung zu einer LP-Version, die laut Lehrprogramm gar nicht existiert
- Anmeldung zu einer LV mit einer Zuordnung, die laut Lehrprogramm nicht vorgesehen ist
- Ummeldung einer Veranstaltung, für die Ihnen bereits eine Benotung mitgeteilt wurde, in einen unbenoteten Kontext (oder umgekehrt)
- Für das Einreichen eines Sonderfall-Formulars im Studienbüro gilt eine Frist:
Formulare können zwischen dem Ende der Ummelde- und Korrekturphase und dem Ende der vorletzten Vorlesungs-Woche im Studienbüro eingereicht werden.
Nur in diesem Zeitraum haben Studierende auf der Internetseite des Studienbüros Zugriff auf das jeweilige semesteraktuelle Formular. - Nach dem Ende der vorletzten Vorlesungswoche sind keine nachträglichen Änderungen an den STiNE-Anmeldungen möglich.
Individuelle Absprachen zwischen Studierenden und Lehrenden „an STiNE vorbei“ haben leider keine Gültigkeit.