Musik und Repräsentation (2026)
Studentisches Forschungsprojekt im Rahmen des MA-Studiengangs Historische Musikwissenschaft
- Beiträge von: Fabio Cuadro Mendez, Amelie Dahl, Maxim Lammert, Luisa Marie Leck, Anna Rehbock, Evelyn Reisch, Sebastian Stöppler, Sonja Trautner, Mette-Merle Wenge
- Betreuung: Prof. Dr. Ivana Rentsch
- Redaktionelle Mitarbeit: Maxim Lammert, B. A. und Anna Rehbock, B. A.
Die studentischen Beiträge widmen sich exemplarisch dem Forschungsfeld „Musik und Repräsentation“. Ausgangspunkt ist die ebenso schlichte wie weitreichende Tatsache, dass es sich bei Musik um ein abstraktes Klangphänomen handelt, das weder bildlich etwas darstellen, noch sprechen kann. Da Musik sich aber grundsätzlich nicht im luftleeren, zeitlosen Raum, sondern immer in einem gesellschaftlichen und damit im engeren oder weiteren Sinne politischen Kontext abspielt, handelt es sich keineswegs um ein harmloses dekoratives Phänomen. Die Frage ist und bleibt, mit welchem Narrativ und zu welchem Zweck Musik eingesetzt, vereinnahmt oder gar gegen jede Logik ideologisch aufgeladen wurde und wird.
Die wissenschaftlichen Beiträge gehen auf einen studentischen Workshop am Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg zurück, der im Rahmen des von Prof. Dr. Ivana Rentsch durchgeführten Master-Methodenseminars „Musik und Repräsentation“ am 28. Januar 2026 stattgefunden hat. Die große thematische Bandbreite spiegelt die Grundsätzlichkeit der Themenstellung und das große Spektrum der Interessen wider. Die Fragestellungen wurden von den MA-Studierenden individuell formuliert und – begleitet von Diskussionen im Plenum – eigenständig erarbeitet.