Hana Vlhová-Wörner studierte Musikwissenschaft in Prag und Basel (PhDr. 1990, PhD 2000, Habilitation 2009). In den Jahren 2004–2005 und 2006–2012 lebte sie in den USA, wo sie an der Duke University, der University of North Carolina at Chapel Hill unterrichtete, im akademischen Jahr war sie Fellow in Sacred Music, Worship, and Arts am Institute of Sacred Music der Yale Universität. Von 2012 bis 2017 war sie Senior Lecturer und später Reader an der School of Music der Bangor University in Wales. Seit 2017 leitet sie wissenschaftliche Einheiten und wissenschaftliche Projekte an der Tschechischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2024 ist sie Chair der IMS Study Group „Cantus Planus“.
Hana Vlhová-Wörner veröffentlichte zahlreiche kritische Editionen und Aufsätze zur Musik im späten Mittelalter (vor allem zur liturgischen Poesie und vernakularen Liturgie). Zu den letzten Publikationen gehören „History of Music in Czech Lands“ (herausgegeben zusammen mit Martin Nedbal und Kelly St. Pierre, Cambridge University Press 2025, nominiert für Ruth Solie Award der American Musicological Society in 2026), „Music in Fifteenth-Century Bohemia: Between Reform and Identity Building“ (herausgegeben zusammen mit Jan Ciglbauer, University of Rochester Press 2025, [auch] nominiert für Ruth Solie Award der American Musicological Society in 2026) und kollektive Monographie „Vyšší Brod 42: A Unique Music Source from Pre-Hussite Bohemia“.